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Jugendrotkreuzler auf den "Spuren des Osterhasen im Erzgebirge"

Am Samstag, dem 16.04.2011, hieß es für die Jugendrotkreuzler aus dem Altkreis Mittleres Erzgebirge auf zur großen Osterwanderung in das Schwarzwassertal.

Unter dem Motto „Auf den Spuren des Osterhasen im Erzgebirge“ ging es Samstagmorgen bei kühlen 10 Grad und leicht bewölktem Himmel ab ins Schwarzwassertal.

Der Weg führte von Pobershau zuerst in Richtung „Katzenstein“. Dort hatten die Jugendrotkreuzler die Aufgabe, aus Materialien des Waldes ein Osterkörbchen zu basteln. Danach ging es weiter zum „Nonnenfelsen“ und vorbei an der „Teufelsmauer“ immer in Richtung Kühnhaide.

Auf dem Weg entlang der „Schwarzen Pockau“ folgte eine weitere Aufgabe. Die Kids mussten ihr Wissen in Naturkunde beweisen. Zwischendurch mussten sie noch mit einer selbstgebastelten Waldkamera ihre Eindrücke aufnehmen, was für sie im Wald am schönsten ist. In Kühnhaide angekommen, gab es dann erstmal eine kleine Stärkung. Bei Wienern und Tee wurden wieder neue Kräfte getankt, um danach die Rückreise anzutreten.

An einer Schutzhütte mussten die Jugendrotkreuzler ein paar Verbände üben, um bei einem Unfall im Wald auch richtig helfen zu können. Unterwegs gab es dann noch eine kleine Schneeballschlacht, bei der selbst die Betreuer nicht verschont blieben. Am Fuße des „Katzensteins“ kamen dann die selbstgebastelten Körbe zum Einsatz. Es ging darum, die Ostereier im Wald zu finden und in den Osterkörbchen zu verstauen. Kurz vor Pobershau mussten alle noch einmal ihr Rot Kreuz Wissen beweisen, wo unter anderem die 7 Grundsätze des Roten Kreuzes abverlangt wurden. Dies lösten unsere Nachwuchsretter natürlich mit Bravour.

Nach 8 Stunden wandern und ca. 15 km kamen nun alle sichtlich erschöpft, aber dennoch gut gelaunt am Kinder- und Jugendzentrum Haus Pobershau an, wo unser Kamerad Maik Lerchner zum schönen Grillabend einlud. Bei einer köstlichen Bratwurst und einer kühlen Fassbrause gab es noch von der stellv. Jugendrotkreuzleiterin Marienberg, Ines Schumann, die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme. Als alle gestärkt waren mussten die Jugendrotkreuzler natürlich noch ihre Osternester suchen. Als auch der letzte sein Nest gefunden hat, kamen als Überraschung und krönender Abschluss noch unser frisch geprüfter Rettungshund „Geidan“ mit seiner Hundeführerin Beate Felgner und unserem Staffelleiter der Hundestaffel Marienberg, Kay Bieber, mit Hundelehrling „Eddy“. Natürlich mussten die zwei Hunde gleich ihr Können unter Beweis stellen und bei einer kleinen Übung einige der Kinder im Wald finden. Das war für „Geidan“ und „Eddy“ wie immer kein Problem. Im Anschluss wurde noch einmal richtig mit den Hunden gespielt und danach traten die 27 Teilnehmer gegen 20 Uhr ihre Heimreise zu den Standorten Marienberg, Olbernhau, Zschopau und Pockau an.
Am Ende muss man sagen, dass es für alle ein schöner Samstag war, an dem man viel über die Natur und das Rote Kreuz erfuhr. Danken möchten wir noch dem Kinder- und Jugendzentrum Haus Pobershau für die Bereitstellung ihres Grillplatzes.

Dies war bestimmt nicht die letzte Wanderung des Jugendrotkreuzes.

19. April 2011 11:16 Uhr. Alter: 1 Jahre