DRK Rettungshund “Geidan“ und Frauchen, Rettungshundeführerin Beate Felgner, haben es wieder geschafft
Marienberger Rettungshund „Geidan“ besteht 5. Rettungshundeprüfung mit Bravour.
Am vergangenen Wochenende hieß es wieder Daumen drücken für Beate und ihren Rettungshund Geidan.
13 Rettungshundeteams aus Sachsen und Bayern traten wieder an, um die Rettungshundeprüfung im Bereich „Fläche“ abzulegen. Prüfungsort war diesmal Görlitz. Die zu prüfenden DRK Teams kamen aus den Staffeln Dresden, Leipzig, Görlitz, Marienberg, Freital und Hof. Prüfer waren Michael Kielau (LV Schleswig-Holstein) - er prüfte bereits im Oktober 2000 unsere ersten zwei Marienberger Rettungshunde - und Josef Graap (LV Sachsen).
Zuerst wurden die Testathefte der Hundeführer sowie die Impfbücher der Hunde kontrolliert, danach ging es mit der Theorieprüfung für die Hundeführer los. Hier zeigte sich schon ein hohes fachliches Wissen, da alle Hundeführer mit Note 1 oder 2 diese bestanden. Gleich danach ging es mit den Hunden zur Verweisanzeige und zur Gehorsamsprüfung. „Geidan“ zeigte sich hier hochmotiviert und freudig bei der Arbeit und konnte gute Ergebnisse erreichen.
Zum Mittag ging es dann ins Gelände. Da die Reihenfolge der Prüflinge gelost wurde, waren wir leider als Letzte dran. Das heißt warten, warten, warten.
Am späten Nachmittag ging es dann los. Einsatzbefragung der Hundeführerin mit den Prüfern, Lagebeurteilung, Wind prüfen, Einsatztaktik bekannt geben und dann suchen, suchen, suchen. Das Waldgebiet war 30.000m² groß und die Suchzeit beträgt maximal 20 Minuten. Das sehr starke Unterholz erschwerte das Vorankommen und der sehr starke Seitenwind verlangte eine genaue Einsatztaktik und gute Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführerin.
Nach ca. 1:30 min bellte „Geidan“ zum ersten Mal – das erste Opfer war gefunden! Nun musste dies sanitätsmäßig versorgt werden und über Funk die Einsatzleitung informiert werden. Dann wurde weiter gesucht und es dauerte nicht lange und „Geidan“ schlug einen Haken und sauste quer durch den Wald davon. Jetzt hieß es Ohren aufspannen und lauschen. Und wie erwartet hörte man ein leises Bellen ganz am Ende des Waldgebietes. Die Hundeführerin rannte los und fand so das zweite Opfer, das nun ebenfalls sanitätsmäßig versorgt wurde. Die Prüfer gaben eine positive Rückmeldung und waren beeindruckt von der Suchgeschwindigkeit des Hundes: beide Opfer in 4:30 min gefunden und verbellt! Prüfung bestanden!
Am Abend gab es für alle noch eine Auswertung zur Prüfung sowie Urkunden und die Rettungshundeplakette für die bestandenen Teams. Erschöpft aber glücklich fuhren wir heim.
Nun sind wir weiter einsatzbereit, wenn es gilt, Menschenleben zu retten!

