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Bildungswochenende zur Sanitätsausbildung des Ortsvereines Marienberg

Mitglieder der Ortsbereitschaften Marienberg, Rettungshundestaffel, Olbernhau, Pockau, Zschopau sowie deren Nachwuchskräfte und der Bergwacht verbrachten zwei lehrreiche Tage auf dem Erlebnishof Sorgau.

Die standortübergreifende Bildungsmaßnahme orientiert sich am Leitfaden der Sanitätsausbildung. Im Vorfeld wurde Freitag im Rahmen eines Wissenstests der Ausbildungstand aller Teilnehmer abgefragt, um  gegebenenfalls individuell auf einzelne Leistungsdefizite eingehen zu können. Hier zeigte sich bereits das hohe und über dei Standorte hinweg homogene Ausbildungsniveau der Kräfte.

Am Samstag wurde mit modernen, erwachsenengerechten Bildungsmethoden wie Unterrichtsgesprächen, Gruppenarbeiten, praktischen Anwendungen und beamerunterstützten Vorträgen den Teilnehmern das Bildungsprogramm vermittelt. In vielfältiger Weise wurden Möglichkeiten zur offenen Diskussion des Lernstoffes durch die Teilnehmer genutzt. Sinnvoll eingesetzte praktische Übungen unterstützen den Lerneffekt und das nachhaltige Behalten.

Hier profitierten die Teilnehmer auch von den unterschiedlichen Erfahrungsberichten anderer Teilnehmer und der Lehrkräfte, was parallel zum Lernerfolg positive Auswirkungen auf die Gruppendynamik hatte. Die Lernerfolgskontrolle der einzelnen Teilnehmer und ggf. das Nachhalten bei auftretenden Defiziten erfolgt aus Zeitgründen an einem weiteren Bildungswochenende.

An mehreren Stationen zeigten erfahrene Rettungsassistenten und Krankenpfleger aus den DRK Kreisverband Mittleres Erzgebirge e.V. u.a. Maßnahmen beim Auffinden verletzter Personen,  Stabilisierung von Brüchen, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Behandlung von Kindernotfällen, Rettung und Transport Verletzter oder aber das Anrichten von Infusionen und Injektionen sowie Grundwissen bei Anwendung von Medikamenten. Praktische Demonstrationen erfolgten an einem Krankentransport- und einem Rettungswagen, wobei die Medizintechnik unter die Lupe genommen wurde.

Gemeinsame Gespräche nach der freitäglichen Ausbildung, in den Pausen sowie die gemeinsamen Mahlzeiten förderten in positiver Weise die gegenseitige Akzeptanz der Gruppen. Für künftige Zusammenarbeiten in Bezug auf Einsatzgeschehen, Ausbildungen und weitere gemeinsame Maßnahmen stellt diese Maßnahme eine wichtige Basis dar, auf der künftig hervorragend aufgebaut werden kann.

Die persönliche Kenntnis der einzelnen Helfer untereinander, aber auch der jeweiligen Führungskräfte der unterschiedlichen Fachdienste und Standorte stellt eine wesentliche Voraussetzung für reibungslose Abläufe von künftigen Einsätzen und Großschadenslagen dar. Damit wurde neben dem Bildungsziel ein weiterer positiver Aspekt erreicht.

20. Februar 2010 00:00 Uhr. Alter: 2 Jahre