Dr. Thomas de Maiziére, Kanzleramtsminister informiert sich über die DRK Führungsunterstützungsgruppe Marienberg
Es war ein unangemeldeter Besuch des Kanzleramtchefs und Bundesministers Dr. Thomas de Maiziére bei der DRK Führungsunterstützungsgruppe Marienberg am 05.09.2009, bei dem er sich ausführlich über die Technik und die Arbeitsweise dieser Einheit des Katastrophenschutzes informierte.
Im Gespräch mit Kam. Mario Richter, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Mittleres Erzgebirge e.V. und stellv. Landesbereitschaftsleiter, wurde überwiegend über die Einsatzthematik bei vermissten Personen gesprochen.
Die Anzahl an vermissten Personen nimmt zu, was für das Rote Kreuz und speziell für die Sächsischen Rettungshundestaffeln, die ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, eine Herausforderung bedeutet. Dem Kanzleramtchef wurde die Suchtaktik der Rettungshundestaffeln, deren Ausbildung und Erfolge bei Personensuchen ausführlich erläutert. Dr. de Maiziére würdigte die ehrenamtliche Arbeit der Rettungshundestaffeln.
Auch er ist der Auffassung, dass die Anzahl an vermissten Personen aufgrund des Anstiegs der älteren Generation zunehmen wird. Umso wichtiger wird die zukünftige enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Rettungskräften sein. Nur durch die Bündelung von Einsatzkräften wird es gelingen, den vermissten Bürger in kürzester Zeit zu finden. Richter betonte bei diesem Gespräch, dass die Anforderung von Rettungshunden durch die Polizei schneller geschehen muss.
Die Erfolgschancen bei einer Personensuche sind in den ersten 24 Stunden sehr hoch. Meist wird aber die Alarmierung sehr spät vorgenommen, welches das Suchgebiet sehr erweitert und somit die Erfolgschancen mindert. Der Vertreter der Sächsischen Polizei bedankt sich ebenfalls bei den Rettungshundestaffeln für die seit Jahren gute Zusammenarbeit. Im Nachgang des Gesprächs konnte sich de Maiziére bei der Rettungshundestaffel des DRK Leipzig von deren Ausbildungsstand und Können überzeugen.


