Einsatzübung Personensuche in Niederlauterstein
Mehr als 70 Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr sowie der Polizei übten das Vorgehen bei einer Personensuche im Gelände.
Die fünf Bereitschaften des DRK Kreisverbandes Mittleres Erzgebirge e.V. aus Marienberg, Olbernhau, Zschopau, Pockau und Großolbersdorf übten gemeinsam mit den Feuerwehren Niederlauterstein, Lauterbach, Lauta und Gebirge sowie der Polizei das professionelle Vorgehen bei einer vermissten Person. Im vorliegenden Szenario wurde sogar von zwei Vermissten ausgegangen, welche von Anwohnern zuletzt in der Nähe eines Waldgebietes gesehen wurden.
Gemäß der festgelegten Vorgehensweise bei derartigen Einsätzen im Mittleren Erzgebirge fuhr zunächst die Führungsunterstützung mit dem Diensthabenden des Kreisverbandes vor Ort, um Informationen einzuholen und Absprachen mit Feuerwehr und Polizei zu treffen. Danach erfolgte die schrittweise Alarmierung der oben genannten Einheiten. An der Einsatzstelle wurden alle Gruppenführer in der Führungsunterstützung in die Lage eingewiesen. Anschließend gab es noch kurze Tipps zum Ausrichten einer Suchkette etc. für alle Einsatzkräfte.
Anschließend wurde per Suchkette ein erstes Waldgebiet abgesucht, in welchem dann auch die erste vermisste Person gefunden wurde. Erste Hilfe Maßnahmen und das Einweisen eines Rettungswagens zum Abtransport folgten. Anschließend wurde den Teilnehmern auf einem angrenzenden Feld die Taktik der Flächensuche mit Rettungshunden gezeigt und erklärt, wobei Rettungshund Gaidan von der Marienberger Staffel auch die zweite Person fand.
Bei einer darauf folgenden Auswertung mit allen Beteiligten im Gerätehaus der Feuerwehr Niederlauterstein wurde ein durchweg positives Fazit gezogen. Nach einem kleinen Imbiss kehrten die Kräfte zu ihren Standorten zurück.

