Großübung von Feuerwehr und DRK in Scharfenstein
Fast 100 Retter waren im Einsatz, um 15 Vermisste aus einem brennenden Gebäude zu retten, den Brand zu bekämpfen und die Verletzten zu versorgen.
Ab 19 Uhr erfolgte die Alarmierung von fünf Feuerwehren zu einem Brand in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Scharfenstein. Es galt 15 vermisste Personen zu finden und zu retten sowie den Brand zu bekämpfen. Vorher wurden 11 der Verletztendarsteller von einem Mitglied der DRK RUD Gruppe professionell mit Brand- und anderen Verletzungen präpariert und in dem mehrgeschossigen Gebäude verteilt.
Die DRK Ortsbereitschaft Marienberg fuhr mit Führungsunterstützung, KTW und einem MTW sowie einem KdoW des OrgLeiters zur Einsatzstelle. Weiterhin wurden die Ortsgruppe Pockau mit KTW4, die Bereitschaft Zschopau mit RTW und KTW4 sowie MTW und die Olbernhauer Gruppe mit RTW, KTW und KTW4 sowie dem Sanitätsbus zur Einsatzstelle in Marsch gesetzt. Es wurde nach Absprache mit dem Feuerwehr Einsatzleiter eine Verletztenablage außerhalb des Gefahrenbereiches gebildet und die Verletzten von den Atemschutztrupps der Feuerwehr entgegen genommen.
Die Behandlung fand dann ausschließlich in den Rettungs- und Krankentransportwagen statt. Der Sanitätsbus stand zu Einsatzende noch als Reserve in Bereitschaft. Die Führungsunterstützung dokumentierte den Einsatz, hielt den Kontakt zur Leitstelle, fertigte eine Einsatzskizze an und führte am KAB Arbeitsplatz die Registrierung der Einsatzkräfte und Verletzten durch. Außerdem klärte sie mit der Leitstelle die Zielkrankenhäuser der Verletzten ab und organisierte eine Dolmetscher für einen türkischen Betroffenen.
Des Weiteren wurde die Notfallseelsorge angefordert, um die Angehörigen der Verletzten zu betreuen. Um die Übung für die Kinder, welche die Verletzten gespielt haben, noch etwas spannender zu machen, fand noch der fiktive Abtransport mit Sondersignal in die Zielkrankenhäuser statt. Ein Schnelleinsatzzelt wurde außerdem noch zur Materialablage errichtet. Bei einer abschließenden Auswertung durch den Einsatzleiter Feuerwehr und den OrgLeiter wurde ein insgesamt positives Resümee aus der Großübung gezogen.

