Führungsunterstützung bei Großbrand in Waldkirchen im Einsatz
Die Ortsbereitschaft Marienberg wurde zu einem Großbrand einer ehemaligen Fabrik nach Waldkirchen alarmiert.
Mit Kommandowagen, Krankentransportwagen, Führungsunterstützung und einem Mannschaftstransportwagen rückten die acht Helfer gegen 9.30 Uhr nach Waldkirchen aus. Dort brannte eine ehemalige Fabrik in voller Ausdehung. Es erfolgte nach Einweisung durch den Einsatzleiter die Registrierung der Einsatzkräfte. Die Rotkreuzler kümmerten sich gemeinsam mit dem zuständigen Bürgermeister um die Verpflegung, führten ein Einsatztagebuch, hielten den Kontakt zur Leitstelle und übernahmen das Anfertigen einer Lagekarte.
Die neu ausgebaute Führungsunterstützung bewährte sich sehr gut. Vom Brand betroffen war auch ein Lack- und Farbenlager. Aufgrund der Vermutung, es könnten sich darin giftige Stoffe ausbreiten, war auch ein Messleitwagen des Gefahrgutzuges mit dem Gefahrgutberater der Feuerwehr vor Ort, welcher beispielsweise auch auf die Wetterdaten der Führungsunterstützung zurück greifen konnte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Der Einsatz zog sich bis zum Abend hin, da die Feuerwehr den Brand nur schwer unter Kontrolle bringen konnte - aufgrund der schwierigen Bauart des Brandobjektes.
Letztenendes konnte nur ein Abrissbagger die Lage entschärfen. Zwei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen, einmal Kreislaufprobleme aufgrund der großen Hitze und eine Verbrühung der Hand, welche von den anwesenden Kräften erstversorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben wurde. Acht Feuerwehren und auch die Polizei waren im Einsatz. Zur Brandursache gibt es laut Aussage der Kripo noch keine eindeutigen Hinweise. Wahrscheinlich aber führten Reperaturarbeiten unter Einsatz einer Flex zu dem Brand.

