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Personensuche in Großolbersdorf erfolgreich beendet

Mit großer Hilfe der Bewohner des Ortes und 109 Einsatzkräften von DRK und Feuerwehr sowie der Polizei konnte die Vermisste gefunden werden.

Gegen 18.40 Uhr erfolgte die Alarmierung der ersten Kräfte des DRK und der Feuerwehr durch die Rettungsleitstelle. Vermisst wurde eine 50- jährige Frau aus Großolbersdorf, zu deren Suche die Polizei um Mithilfe gebeten hat. Die DRK Katastrophenschutzgruppen Marienberg, Olbernhau, Zschopau, Pockau und Großolbersdorf sowie die Feuerwehren Großolbersdorf, Hohndorf und später Marienberg mit mehr als 20 Einsatzfahrzeugen wurden in die Suche eingebunden.

Alle ankommenden Kräfte wurden registriert und einsatzbereit auf dem Bereitstellungsraum versammelt. Nach einer Lagebesprechung in der Führungsunterstützung des DRK durch den Polizei-Einsatzleiter, den Abschnittsleiter des DRK und den zuständigen Kreisbrandmeister wurden die Kräfte über die anstehende Aufgabe informiert.

Da auch die Bevölkerung sehr engagiert bereit stand, um mitzuhelfen, wurden ca. 40 Bewohner zwischen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DRK gemischt. Nach Einteilung von zwei Suchketten mit jeweils einer Stärke von ca. 45 Helfern marschierten die Helfer zum Ortsausgang, um den ersten Suchabschnitt durch eine Menschen-Suchkette abzuprüfen.

Parallel dazu suchte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera den Ort und die Umgebung ab. Die Feuerwehr Marienberg suchte mit zwei Schlauchbooten und einer speziellen Eisenkette für Gewässergrundsuche alle im Gebiet vorhandenen Teiche ab. Außerdem wurden über die Leipziger Koordinierungsstelle der Rettungshundestaffeln in Sachsen sämtliche verfügbare Staffeln alarmiert.

Die Rettungshunde aus Marienberg waren bereits mit vor Ort. Durch das große Aufgebot von Rettungskräften und Fahrzeugen achtete jeder im Ort auf die vermisste Person. Ein aufmerksamer Bürger entdeckte diese schließlich an einer Straße sitzende Person und teilte dies umgehend der Einsatzleitung mit. Nach eindeutiger Identifizierung der Frau konnten die Suchketten abgebrochen werden und auch die alarmierten Hundestaffeln wurden zurück beordert.

Die Person war stark durchnässt und unterkühlt und wurde nach einer Erstversorgung im Krankentransportwagen durch anwesende Rettungsassistenten an den RTW und Notarzt übergeben, die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein sehr vorbildlich verlaufender Einsatz schätzten am Ende die Führungskräfte der beteiligten Organisationen ein und bedankten sich bei allen Helfern für die große Hilfsbereitschaft.

24. Juli 2009 00:00 Uhr. Alter: 3 Jahre